Beerdigung

Mai 4th, 2010 / 3 Comments » / by Konstantin

 

“Das ist ein bisschen so, wie wenn bei einer Beerdigung der Sarg in den Boden gefahren wird.”

2 einsame PAZZler mussten heute mit wehmütigen Blicken zusehen, wie der Abschleppdienst Wiechmann unser PAZZ-Auto (gesponsert von Hayek Automobile) beerdigte. Ein letztes Relikt dieser wunderschönen 10 Tage verschwindet aus dem Stadtbild, das nur darauf wartet in 2 Jahren wieder in allen Farben und (überwiegend eckigen) Formen zu leuchten.

Bis zu deiner Wiederauferstehung 2012 liebes PAZZ Festival.

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Back home

Mai 4th, 2010 / No Comments » / by Anna H.

Wieder gut in Mannheim angekommen. Angenehme Zugfahrt gehabt. Unterwegs von einer Verkäuferin komisch angeschaut worden, als ich den Cappuccino zum Mitnehmen mit einem orangenen Bon bezahlen wollte. Blick auf den Tagesplan verriet gestern schon gähnende Leere. Was mache ich jetzt ohne Pazz. Großes Fragezeichen. Zwei Jahre bis zum nächsten Festival sind entschieden zu lang. Darum heute Abend gleich mal wieder ins Nationaltheater. In Heidelberg gibt’s auch noch den Stückemarkt. Und im TiG7 läuft bald das englischsprachige Festival Here & Now. Rettung also in Sicht. Jööööh.

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Ausgepazzt :(

Mai 3rd, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Tschüss Oldenburg

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Impressioniert

Mai 1st, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Foto : Daniel Clarens

Blogimpressum & Stipendiatenprogramm Pazz 2010 v.l.n.r.:

Anna H., Iris, Bernd, Olga, Felix, Daniel, Dagmar, Christian, Daniel, Tobias, Constanze. Nicht auf dem Bild: Anna P., Stephan.

Foto aufgenommen in der Bar der Exerzierhalle, Oldenburg in Oldenburg.

Liebe Gruesse an alle da draussen, die diese eindruecklichen Tage mit uns verbracht haben.

Danke an Thomas Kraus und alle Pazzis, die alles moeglich machten.

Und tschuess.

 

 

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“Die verlorene Kunst, ein Geheimnis zu bewahren” Eine Annäherung an eine Annäherung.

Mai 1st, 2010 / No Comments » / by Anna P.


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Woyzeck

Mai 1st, 2010 / 1 Comment » / by Daniel C.

 

Foto : Daniel Clarens

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Rules

Mai 1st, 2010 / No Comments » / by Bernd

Rufus Wainwright “Rules and Regulations.” from phil tidy on Vimeo.

Does every game need rules? Who’s making them? And which would be the consequences for breaking them? As we turn into the final spurt of this years festival week these really seem to be the main questions in our discussion about contemporary performing arts. Most if not all of this weeks performances were challenging conventional ways of making and consuming theatre. Some of them close to anarchy, some quietly fighting for more dramatic freedom. Some of them strictly personal, others absurdly ecclectic. But each and everyone of them was definitely questioning the rules of traditional stage performances and their power over dramatic storytelling. So I guess it’s about time start the rethinking process on the other side of the stage as well. Time for us, the audience, to start adjusting. And on the way maybe even bidding some good old friends a very dearly felt goodbye. But remember that the road that leads you away can always bring you back home.

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Forum : Work in Progress

April 30th, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Foto : Daniel Clarens

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50 Cent Kickerglück

April 30th, 2010 / No Comments » / by Anna H.

Mal ehrlich, jeden Tag nur geistige Anstrengung, das kann ja nicht alles sein. Zwischendurch tut es doch auch mal ganz gut, das Gehirn wieder frei zu pusten für seine nächsten, abenteuerlichen Verrenkungen. Durch Sport zum Beispiel. Joggen könnte man. Rad fahren. Morgengymnastik betreiben. Oder wenigstens Tischfußball spielen.
Freunde des manuellen Kickens können im bau_werk nach Herzenslust gegen weiße Plastikbällchen treten. Für 50 Cent kullern rund 15 entsprechende Sportgeräte heraus.
Dann heißt es: Anstoß. Pass auf die rechte Außenbahn. Eine Flanke zum Mittelstürmer. Jetzt die Nerven bewahren. Schuss – und Tor. Eiskalt versenkt.
Die Männlein in den roten Hosen sind allerdings klar im Nachteil. Schuld ist die schiefe Ebene. Das muss man dem unterlegenen Stipendiaten-Team fairerweise zugestehen.

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“Als die Bilder laufen lernten” Volker Gerling verdichtet die Zeit

April 30th, 2010 / No Comments » / by Anna P.

Zeitkomprimierung…

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Als die Bilder laufen lernten

April 30th, 2010 / No Comments » / by Anna P.

“Als die Bilder laufen lernten” -Volker Gerling verlangsamt die Zeit

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“Der starke Arm des Gesetzes zog mich aus dem Verkehr…”

April 29th, 2010 / 1 Comment » / by Tobias


Der Pazz-Stipendiat T. aus F. war am Dienstagabend von der örtlichen Polizei aufgegriffen worden, als er auf dem linken der beiden Fahrradwege von der Marienstraße in Richtung Heiligengeistwall fuhr. Da auch in F. das Rechtsfahrgebot gilt, so der Diensthabende Oberwachtmeister H., könne er von einer Ordnungsstrafe nicht absehen. T. habe grob fahrlässig gehandelt, wenn nicht gar vorsätzlich. Er hätte absteigen und das Fahrrad schieben müssen. Oldenburg ist eine Fahrradstadt und ältere Damen würden sich erschrecken, wenn mitten im Berufsverkehr, so aus dem Nichts, ein Fahrradfahrer auftauche. Das Ordnungsgeld in Höhe von EUR 15,-wurde gleich eingezogen. Die Alternative wäre eine Anzeige gewesen.

This was not a bloody performance by Gob Squad …



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HUG ME I’M DIRTY oder Die verlorene Kunst, ein Geheimnis zu bewahren

April 29th, 2010 / No Comments » / by Bernd

I’ve always been afraid of big people. There’s something in the way they’re moving that simply makes me nervous. Big people usually aren’t very tall. Big people usually have big auras who can make you feel very small. And also, big people would hurt me if they fell down on me. But lately it occured to me that big people can have very timid delicate souls. A fascinating fact and a quite reasonable trick of nature as well. Thom Luz is one of them big people at first sight. “The lost art of keeping a secret” is his second play. As an director that is. A fractured dramatic narrative about a very lonely man. Underneath the warmly drawn sketches of criminal detective story, the poetic confusion of overlapping layers of emotional references and the surrealistic take offs lies a very personal rendition of life. And personally one of the most moving experiences I’ve had here so far. While still being a ruptured piece of storytelling it opens up a strictly personally approach to sceneographic working. And gives room to a grand poetic playground. Luz may still be one of the big guys with a delicate soul. But he’s certainly lost his Angst-making powers after our talk this morning.
PS And thanks for the beautiful Scott Matthew.

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Wer ist eigentlich…?

April 29th, 2010 / No Comments » / by Anna H.

Sie sind die guten Geister. Ihr Erkennungszeichen: ein roter Pazzport. Ihre Mission: das PAZZ-Festival für alle Teilnehmer und Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten.

Aber wer sind sie eigentlich, die die Künstler und die Bands betreuen, übers Programm informieren, Karten reservieren und einem sonst auch fast jeden Wunsch erfüllen? Es sind die Pazz-Praktikanten.

Und eine von ihnen ist Marielle (22). Wenn sie nicht gerade in Hildesheim Englisch und Französisch studiert, findet man sie auch öfters im Theater. In Oldenburg war sie schon bei den Tanztagen und als Regiehospitantin am Staatstheater.

Für PAZZ hat sie unter anderem die Untertitel zur Iglu-Installation auf dem Vorplatz der Exerzierhalle übersetzt. Jetzt findet sie am Infostand Antworten auf alle Fragen rund ums  Festival und springt für die erkrankte Bandbeauftragte ein.

größter Spaßfaktor: die Arbeit mit den anderen Pazzlern

größter Stressfaktor: wenn die dringend benötigten Schlüssel unauffindbar sind

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What I heard about the world

April 29th, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Foto : Daniel Clarens

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Thomas Kraus im Gespräch

April 29th, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Foto : Daniel Clarens

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Wanderer, kommst du nach……..

April 29th, 2010 / No Comments » / by Christian

Volker Gerling (Performer) und Anna Peschke (Oberhemdberatung) diskutieren alternative Outfits für Volkers abendlichen Auftritt in der Exercierhalle.

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Tag 5, Mittwoch

April 29th, 2010 / No Comments » / by Dagmar

Tag 5, Mittwoch


8.00 Uhr       Ich bin noch müde.


10.30 Uhr     Gastgespräch ANDCOPMANY & Co

- Reisebericht als Idee für Stück

– Recherchereise nach Moskau, wegen Flugangst 30 Stunden Zugfahrt.

– Licht und Musik als wichtiger Teil der Performance

– Das Stück ist wie ein Pop- Up Buch

– Ich erkenne mehr im Stück und mir werden viele Teile klar.

15.00 Uhr     BlackBox: Une boite Andalouse ( BOOTWORKS) / Gastgespräch

- Wir bekommen eine kleine Sondervorstellung.

– Der Andalusische Hund in 5 Minuten. Es funktioniert wirklich.

– Ein Highlight des Festivals

21.00 Uhr     Die verlorene Kunst, ein Geheimnis zu bewahren ( Thom Luz)

- ich fühle mich wie in einem live Videoclip von Coldplay.

– ich genieße die Bilder des Stücks und verpasse dadurch kleiner Textpassagen.

Ab 22.30 Uhr Rio Reiser Abend


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Tag 4, Dienstag

April 29th, 2010 / No Comments » / by Dagmar



10:30 Uhr       Reflexion

11.30 Uhr       Gastgespräch mit Volker Gerling (Bilder lernen laufen)

– Wie entwickelt sich das Projekt weiter?

- Wandermuseum

- Man wird als Zuschauer von den Geschichten um die Daumenkinos gefangen genommen.

- Technik: 36 Fotos in 12 Sekunden

– Entscheidung für analoge Technik ist bewusst.

- Woher stammt die Entscheidung Daumenkinos zu machen?

- Motivation ein Daumenkino von einer Person zu machen entsteht spontan und aus Sympathie.

12.30 Uhr       Gastgespräch mit Tim Crouch ( My Arm)

- It can be everything

– Geschichte entstand aus der Motivation.

- Gesagtes muss nicht noch illustriert werden und Gezeigtes muss nicht erklärend beschrieben werden.

- Performer könne alles und alle darstellen.

- Der Zuschauer muss die Transformation von Gegenständen oder Personen zulassen.

15.00 Uhr Gastgespräch Helgard Haug (Rimini Protokoll)

18.00 Uhr Dress me up in your love (Theatre Replacement & Oldenburgisches Staatstheater)

– junges Theater, mit tollen Ideen.

- Durch unscheinbare Kleidungsstücke werden zum Teil sehr emotionale Geschichten erzählt.

- Es ist schön auch einen Eindruck von jungem Theater auf dem Festival zu haben.

- auch jetzt schon ist das Stück sehr toll und macht Spaß es zu sehen.


20.00 Uhr     Black Tie (Rimini Protokoll)

- Ein Stück, dass mich sehr bewegt hat, extreme Gefühlslagen, wie völlig losgelöst und heiter, über Traurigkeit und Fremd- Schämen bis hin zu völligem Entsetzten über das was ich gesehen und gehört habe.

- Es wird nicht das letzte Stück gewesen sein, dass ich gesehen habe.

- Wo komme ich her, wer bin ich, wer ist meine Familie, was ist Heimat, wo ist Heimat?

- Was ist Fiktion

- Wer ist Miriam wirklich?

21.30 Uhr     Mausoleum Buffon (ANDCOMPANY & CO)

Ich bin eigentlich völlig geschafft.

– Fragmentarische Fiktion.

- Würde ich mit mehr geschichtlichen Hintergrund mehr verstehen? Wird vom Zuschauer dieses Wissen erwartet?

– Trauer um eine verlorene Utopie.


Ab 22.30 Uhr             PAZZ OUT mit Mardi Gras. BB

-ich bin völlig geschafft. Schlafen.

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PAZZ-OUT: Mardi Gras .BB

April 29th, 2010 / No Comments » / by Olga

Hier ein paar Eindrücke:

Fotos by: Olga Werner

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Thom Luz im Gespräch

April 29th, 2010 / No Comments » / by Daniel C.

Foto : Daniel Clarens

 

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Jill & Olli

April 29th, 2010 / No Comments » / by Christian

Nachtrag zu Black Tie.

Meine Eltern waren mit einer Familie befreundet, die sich ihren eigenen Kinderwunsch nicht erfüllen konnte und darum einen Jungen und ein Mädchen aus Südkorea adoptierten. Jill & Olli & ich waren Grundschulfreunde und haben uns danach aus den Augen verloren. Bewusst habe ich das Verhältnis (meins zu Ihnen und Ihres zur Welt) später nie reflektiert. Danke Miriam & Rimini für diesen so persönlichen Abend. Der für mich immer in der wunderbarsten Balance zwischen Intimität und Distanz stand. Und dessen Protagonistin selbstbestimmt agiert. Und der mir eine Schublade aus der Vergangenheit öffnet, die sonst verschlossen geblieben wäre.

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Kommunisten schießen wie Fliegenpilze aus dem Boden

April 28th, 2010 / No Comments » / by Tobias

Die weitläufige Meinung des Volksmundes sagt, dass Fliegenpilze giftig seien. Diese Pilze sind vielleicht nicht sonderlich genießbar, haben aber, und das ist mittlerweile bewiesen, psychoaktive Wirkung. Daher die Verbreitung dieses ‘Schreckgespensts’ von oberster Ebene über die absolute Tödlichkeit bei Verzehr?

Foto : Daniel Clarens

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Tagebuch Tag 3, Montag

April 28th, 2010 / No Comments » / by Dagmar

Tag 3, Montag

10.30 Uhr     Reflexion des Vortags


13.30 Uhr     Gastgespräch mit Wechselstrom

- Viele Fragen, die leider weiterhin unbeantwortet bleiben..

- Offenheit im Konzept, Konsequenzen von Entscheidungen sollten nicht festgelegt werden. Aber warum wurde dann mit dem Entscheidungsprozess gespielt?

- Selbstfiktionalisierung der eigenen Wahrnehmung.

- Wird der Zuschauer zum Mitspieler?

-„Die Welt ist Komplex“.

17.00 Uhr BIOBOXES (Theatre Replacement, Kanada)

Manfred, Anke und ich

19.00 Uhr BILDER LERNEN LAUFEM, indem man sie herumträgt (Volker Gerling)

Ich kenne bereits einige Daumenkinos und freue mich, wenn sie gezeigt werden und erfahre mehr über die einzelnen Entstehungsgeschichten.

Wie geht das Projekt weiter? Was ist in 2, 5 oder 10 Jahren?

- Was war die Motivation auf Wanderschaft zu gehen und Daumenkinos zu fotografieren?

21.30 Uhr       MY ARM (Tim Crouch)

- Es fällt mir zu Beginn schwer zu folgen. Es dauert bis ich der Geschichte folgen kann.

– Wer ist Antony?

– Ist Tim Crouch selbst Simon?

– In welchem Zusammenhang stehen die Filmsequenzen?

22.30 Uhr Pazz Out

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Tagebuch Tag 2, Montag

April 28th, 2010 / No Comments » / by Dagmar

Tag 2, Sonntag


10.00 Uhr       Eine kleine technische Einweisung in das Erstellen eines Blogeintrags

11.30 Uhr       Gastgespräch mit Suse Wächter

- Der Puppenspieler muss sich selbst zurücknehmen können, damit die Puppe Platz  zum Leben haben kann.

- Es fällt mir nicht  leicht beim spielen auf wirklich alle Körperteile der Puppe gleichzeitig zu  achten.

Fotos by: Olga Werner


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Angepazzt

April 28th, 2010 / No Comments » / by Anna H.

Der Mensch passt sich doch erstaunlich schnell an eine neue Umgebung an. Das merkt man an Kleinigkeiten. Auch hier in Oldenburg. „Moin, moin“ rutscht einem inzwischen locker über die Lippen. Ist ja auch mit weniger Anstrengung zu artikulieren als ein umständliches „Guten Morgen“. 

Den Fahrrad-Rowdies, die mindestens drei Viertel des Weges für sich beanspruchen und auch in Beschlag nehmen, setzt man nach ein paar Tagen ein größeres Stück Gelassenheit entgegen und fiktionalisiert sich in der öffentlichen Raumwahrnehmung nicht mehr permanent als potenzielles Crash-Opfer. 

Schließlich liegt es doch, wie Festivalbesucher seit vergangenem Sonntag wissen, nur an einem selbst, ob man Angreifer sein will oder in der Verteidigung. Ob eiskalter Sprinter oder Vollbremser. Na ja, man muss sich ja nicht endgültig entscheiden. 

Entschieden lässt sich aber festhalten, dass man im Festival gut angekommen ist. Der morgendliche Austausch in der Stipendiaten-Gruppe über das, was einem am Abend zuvor als Performance, Musiktheater oder als was auch immer angeboten wurde, war bislang nie einstimmig, aber immer fruchtbar. 

Ebenso eingespielt hat sich die Beschaffung physischer Nahrung begleitend zur geistigen. Inzwischen weiß man, zu welchen Zeiten man zuzuschlagen hat und ahnt auch schon, was wohl serviert wird. Kleiner Tipp: Mit Curry, Nudeln oder Suppe ist man nach bisheriger Erfahrung meist nah dran. 

Der Blick zur Halbzeit kann natürlich nur ein subjektiver sein. Er stimmt aber ausgesprochen positiv und nährt die Lust auf weitere ungewöhnliche Produktionen. 


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Entscheidungen bei Re-Entry

April 28th, 2010 / No Comments » / by Anna P.

Selbstfiktionalisierung des Zuschauers als Rezepte-Erfinder

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unterwegs mit Volker

April 28th, 2010 / No Comments » / by Iris

Bilder lernen laufen – auf dem Weg, von der Vorstellung von Boot Works zurück zur EX-Halle, lief uns tatsächlich Volker Gerling mit seinem Bauchladen über den Weg. Da liessen wir es uns nicht nehmen ihn ein Stück, durch die Oldenburger Innenstadt, zu begleiten.

Foto : Daniel Clarens

 

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Big Taxi Theatre

April 28th, 2010 / No Comments » / by Bernd

Falling in love is a difficult thing to do. Falling in love is also one of the easiest goals we can achieve in life. Contradiction in terms. Maybe. But let me explain.
Whenever we enter a theatre we are about to fall in love. Sometimes even just a few seconds away from a first kiss. At other times we find ourselves in the middle of a brutal and unforgiving divorce battle right before the longingly anticipated intermission.

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PAZZ-OUT: Skalinka

April 28th, 2010 / No Comments » / by Olga

Kleine Eindrücke vom Konzert.

Fotos by: Olga Werner

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